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Re: Was ist besser/ spricht dafür/ dagegen
Verfasst: Mi 30. Jun 2010, 20:52
von SannoM
Kannst du denn dein Pferd nicht wenigstens Tags auf ne Wiese oder ein Paddock stellen? (Tagsüber= mind. 10 std.)
Bei uns koppt nicht ein einziges Pferd, die sind alle in Herden auf der Weide oder dem Paddock!

Re: Was ist besser/ spricht dafür/ dagegen
Verfasst: Do 1. Jul 2010, 08:18
von sandy
ich glaube, wenn sie das könnte, würde sie es auch sofort machen, also hackt nicht so dolle auf ihr rum! verständlich, weil ständerhaltung ist echt das übelste, was einem pferd passiere kann... den ganzen tag angebunden und die wand anstarren...
gibt es denn wirklich keinen anderen stall (vielleicht sogar offenstall) in der nähe? grad bayern müsste doch übersät sein mit reitställen, oder? (ist ja fast so wie bei uns der odenwald

)
und zum koppriemen... ich kenne auch 2 pferde, die das koppen irgendwann angefangen haben, obwohl sie in einem großen offenstall stehen, bei dem sogar die weide 24 std. "geöffnet" ist! wenn der koppriemen nicht zu eng geschnallt ist, dann können die pferde sogar damit fressen und trinken! er "blockiert" ja echt nur bei dieser einen haltung kurz bevor sie den hals "rund" machen um zu koppen.
ich hab auch schon pferde in einem offenstall weben sehen... irgendwas passt den tieren nicht und nach und nach steigern sie sich da psychisch rein und schon entstehen solche "mängel"...
aber ich würde meinem pferd eher einen koppriemen locker anschnallen, als das risiko einzugehen, dass es morgens mal tot im stall liegt, weil es sich soviel luft in den magen gepumpt hat, dass es vor lauter schmerzen verreckt ist!

Re: Was ist besser/ spricht dafür/ dagegen
Verfasst: Do 1. Jul 2010, 09:00
von Mia84
Ein Pferd verreckt nicht vom Koppen. Es ist mittlerweile auch nachgewiesen, dass durch koppen eben keine Koliken entstehen. Also erstmal keine Panik. K.A: wie das ist mit verschiedenen Kopperriemen, aber kannte mal ein Pferd, das einen solchen Riemen trug und der konnte damit kaum trinken oder fressen. So wie du s beschreibst ist es ja bei dir nicht so. Trotzdem stellst du damit nur die Symtome ab.
Am besten du hörst dich nach einem anderen (Offen?)Stall um mit mehr Auslauf. 3-4 Stunden sind zwar besser als nichts, aber anscheinend reichts deinem Pferd nicht. Und bis du was gefunden hast würd ich sie auf jeden Fall in der Box lassen, notfalls eben mit lockerem Riemen.
Und lass dich nicht völlig verrückt machen. Streben wird sie daran jedenfalls nicht! Bis du nen besseren Platz gefunden hast kannst du wohl nicht arg viel mehr machen - nur auf keinen Fall zurück in Ständer!!!
Re: Was ist besser/ spricht dafür/ dagegen
Verfasst: Do 1. Jul 2010, 11:17
von Chiquita
Wir hatten bei uns im Offenstall auch einen Kopper. Er hatte rund um die Uhr zugang zu einer rießigen Koppel, Kontakt zu mindestens immer 15 Pferden. Er hat von Anfang an gekoppt, ansonsten ging es ihm (bis auf andauernde Koliken bis er letztendlich an einer gestorben ist) wunderbar.
Keiner konnte sich erklären, warum er das macht. Vllt, meinte meine RL, fehlt ihm die reiterliche Bewegung. Weil er relativ schwierig war, wurde er vllt 1 Mal in der Woche oder so geritten zu Anfang. Später wurde er von einer RB 3-4 Mal bewegt, was es aber nicht geändert hat.
Er hat halt einfach gekoppt. Wir haben ihn dann machen lassen.
Re: Was ist besser/ spricht dafür/ dagegen
Verfasst: Fr 2. Jul 2010, 21:42
von UmbrellaMaus
Es gibt wie gesagt keinen anderen Stall und erst recht keinen Offenstall in der Nähe, und ich möchte ehrlich gesagt nicht jedes Mal wenn ich zu meiner Maus will über ne Sunde fahren und nur 2 Mal in der Woche zu ihr gehen können...
Hätte ich die Möglichkeit, würde ich sie sofort in einen Stall mit besseren Haltungsbedingunen stellen,
Sarah hat geschrieben:
Und 3-4 Std. Bewegung am Tag sind ein Witz, das ist von artgerecht aber noch weit entfernt!
Stell dein Pferd in nen Offenstall, das wäre das artgerechteste und nützlichste was du tun kannst, dann erledigt sich das Koppen von selber.
Auch wenn es für dich vielleicht unbequem ist!
Wasss soll denn daran für mich unbequem sein??? ich würde fast alles dafür tun, dass sie in ne Offenstallhaltung kommt, hab nur eben keinen Bock nur alle 2 tage zu meiner Maus zu können
dass 3-4 Stunden am Tag zu wenig sind, weiß ich... ): aber das ist ja nur die Zeit wo sie auf der wiese ist, ohne irgendwas, dann reit ich sie noch 1-1,5 stunden, dann putz ich se noch und dann lass ich se noch oft an der hand grasen.
Re: Was ist besser/ spricht dafür/ dagegen
Verfasst: Sa 3. Jul 2010, 13:50
von Dani
Hallooo

Vielleicht kann ich Dir da helfen, ich hatte dieses Problem nämlich auch schon und hab mcih hier auch ans Forum gewendet

aLSoo meine hat das auch angefangen ganz plötzlich mit 13 kam der irgendwie in den Kopf das es ihr nicht mehr passt

Wir haben PaddockBoxen die wir momentan geöffnet haben so das Sie auf die Weide kann wie sie möchte und trotzdem hat sie gekoppt... Also Kopffriemen glaube ich bringt ncihts weil du das Problem so nicht behandelst sondern unterdrückst.. Also SEHR wichtiiig viel auslauf Weidegang das sie wenig in der Box steht.. Meine is oftmals einfach in den Stall gestanden einfach zum koppen statt auf der Weide zu fressen....
Und dann habe Ich (hört sich vielleicht doof an) aber sie dann jedesmal raus genommen und draußen angebunden dann war sie natürlich total beleidigt auf mich weil sie draußen am anbindestrick stehn musste... Und das hab ich (hatte genug Zeit da ich krank geschrieben war) jedesmal so gemacht samstag und sonntag hab ich stunden lang vor der Box gesessen und wenn sie rein kam und dann gekoppt hat gleich raus sie aber nich wirklich beachten sondern sie soll schon spüren das Du das nicht gut von ihr findest... Und PLÖTZLICH ich weiß nich wieso DIE koppt nicht mehr! Die geht nur noch in ihren stall zum trinken und fressen... Vielleicht eine komische Erzieherische Maßnahme und keine AAhnung ob das bei jedem Pferd was bringt aber bei mir hat es

Hast schonmal so en Jolly Ball ausprobiert? Den hab ich ihr auch gekauft aber den fand sie glaube ich blöd..
Re: Was ist besser/ spricht dafür/ dagegen
Verfasst: Sa 3. Jul 2010, 14:08
von GilianCo
Es gibt beim koppen vermutlich tatsächlich eine erbliche Komponente.
Für mich ist allerdings jeder Versuch, dem Pferd das koppen abzugewöhnen, oder es davon abzuhalten (Kopperriemen etc) für ziemlich unsinnig.
Koppen dient solchen Pferden, das wurde ja schon gesagt, zur Streßbewältigung. Warum soll man dem Pferd das koppen denn "verbieten", wenn es ihm nichts schadet? Das leuchtet mir leider überhaupt nicht ein.
Re: Was ist besser/ spricht dafür/ dagegen
Verfasst: Sa 3. Jul 2010, 14:20
von Dani
Also da irrst Du dich
KOPPEN schadet dem Pferd nämlich sehr wohl. Durch das aufsetzen der Zähne beim koppen werden ersten die Zähne abgenutzt außerdem ist die Folge das die untere Halsmuskulatur ausgegrägt wird sieht aus wie so en Hirsch hals dann. Außerdem vermutet man das dauerhaftes Koppen auch Koliken auswirken können es ist schlichtweg ein Fehlverhalten von dem Pferd genauso wie das Weben und das dient sicher nicht nur zur stress bewältigung denn das Pferd hat wie en Psychisches Problem und verarbeitet eigentlich Stress den es garnicht hat... Fehlverhalten!
Re: Was ist besser/ spricht dafür/ dagegen
Verfasst: Sa 3. Jul 2010, 18:15
von Eclaire3001
Ich ednke, koppen ist wie Fingernägelkauen bei Menschen. Erstmal schadet es nicht, nach einer Weile dann aber schon. Außerdem ist es (bei beide

) nur sinnvioll wenn man die Ursache unterdrückt und nocht die Symptome.
Re: Was ist besser/ spricht dafür/ dagegen
Verfasst: Sa 3. Jul 2010, 19:49
von UmbrellaMaus
mir geht es ja nicht darum die ursache zu unterdrücken, ich will nur nicht, dass sie dass mit dem Luft-in-den-magen-pumpen nicht ruaskriegt, bis jetzt koppt sie ja noch nicht richtig, sondern setzt nur auf und macht so ein grunzendes Geräusch.
Hört sich vllt blöd an aber Umbrella fühlt sich im STänder am wohlsten
