ich beschreibe "paraden geben" immer so, dass man eigentlich so tut, als würde man einen schwamm ausdrücken....
und nochmal zum thema: hilfszügel (besonders dreieckszügel) sind vorerst mal die beste lösung, damit du dich mehr darum "kümmern" kannst zu lernen, dein pferd mehr von der hinterhand zu reiten! gerade für reiter, die noch auf zuviel achten müssen wie z.b. das pferd v/a zu reiten, die hinterhand richtig zu aktivieren, sich auf ihren sitz (besonders auch auf die ruhigen hände) zu konzentrieren etc. ist es ganz hilfreich, erst nach und nach alles "abzuarbeiten". gerade, wenn kein reitlehrer zur stelle ist! denn sonst schleichen sich noch viel mehr bzw. gravierendere fehler ein!
mein pferd HASST die dressurarbeit, aber ohne geht ja nunmal garnichts! dementsprechend ist er auch sehr schwierig an den zügel zu reiten, besonders, weil seine hinterhand sehr überbaut ist und er sich komplett gegen die dressurarbeit wehrt (d.h. faul, birne hoch etc).
deswegen reite ich anfangs meist erst gute 5 minuten nur schritt am langen zügel mit größeren wendungen. danach trabe ich kurz am langen zügel und nehme erst nach und nach die zügel auf und baue immer mehr wendungen ein! auch stangentraben hilft hier sehr gut.
ich weiß nicht, ob die langen zügel bei dir hilfreich sind, wenn dein pferdchen es immer so eilig hat...
deshalb: reite vorerst wirklich mal ne weile mit dreieckszügeln, die nicht zu kurz geschnallt sind und mach die dann nach ein paar wochen vielleicht 15 minuten vor trainingsende ab und reite noch ein bisschen weiter! und wenn mal was sehr gut geklappt hat, hör auf!

Frage mich nach der Poesie in der Bewegung, Schönheit, Intelligenz und Kraft, und ich zeige dir ein Pferd.